ELTERN-KIND COACHING
KOMMUNIKATIONS COACHING
SYSTEMISCHES COACHING
Natalia Nejfeld - Eltern-Kind-Coaching - Erziehungsberatung - Kommunikationscoaching

INTERVIEW
MIT NATALIA NEJFELD

Wie hast Du erkannt, dass Du Coach werden möchtest?
Ich habe immer mit Menschen gearbeitet und mich schon immer für Psychologie interessiert. In jeder meiner Ausbildungen gab es einen psychologischen Kurs: Kommunikationspsychologie, Kinderpsychologie, Persönlichkeitsentwicklung, zwischenmenschliche Beziehungen. Verstärktes Interesse für Coaching habe ich während meines letzten Studiums entwickelt, bei dem ich in einem Modul einige erste Coaching-Prinzipien und -Methoden kennengelernt habe. Und da dachte ich: „Wow, das ist etwas, in das ich mich gerne einbringen möchte.“ Genau da traf ich die Entscheidung Coach zu werden, sicher auch inspiriert von einer interessanten Dozentin, mit der ich zusammengearbeitet habe.


Was motiviert Dich in Deinem Job?
Mich motiviert die Arbeit mit Menschen und die Möglichkeit Gutes zu bewirken. Auch das zufriedene Lächeln und Funkeln in den Augen meiner Kunden nach dem Coaching. Ich empfinde eine tiefe Freude, wenn ich die Veränderung und Wachstum in einer Person beobachte und dazu beitragen kann. Das ist das, was mich in meiner Arbeit inspiriert. All das bestätigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und gibt mir die Motivation, meine Kenntnisse an möglichst viele Menschen weiterzugeben.


Warum gefällt Dir Coaching?
Ich bin fest davon überzeugt, dass Coaching eine positive Methode zur persönlichen Entwicklung ist. Menschlich, weil es ohne Leistungsdruck funktioniert.  Man wird größer, als man selber dachte, – und das ganz ohne zusätzliches Wissen wie beim Lernen, ohne Widerstand gegen Veränderungen wie bei professioneller Beratung und ohne schmerzhafte Konfrontationen wie in Therapiesitzungen. Das Bewusstsein erweitert sich und die eigene Vielseitigkeit wird deutlich erkennbar.


Wenn Du feststellst, dass Du in der Arbeit mit einem Klienten feststeckst, was unternimmst Du?
Coaching funktioniert, wenn die innere Bereitschaft vorhanden ist, sich darauf einzulassen. Und wenn der Coach sein Wissen und seine Techniken angewendet hat, aber die Antwort des Klienten nicht kommt, dann ist es einfach noch nicht die richtige Zeit. Das bedeutet, dass durch die gemeinsame Arbeit ein Fundament für die nächste Phase im Leben des Klienten gelegt wurde, auf die er sich nach einer bestimmten Zeit planmäßig annähern wird. Dem Klienten muss man Zeit geben.

Welche Rolle spielt Humor im Coaching? Kannst Du etwas Lustiges oder Amüsantes aus Deiner Praxis erzählen?
Humor ist grundsätzlich die Grundlage der Entwicklung. Einer meiner Lehrer sagte, dass wenn eine Person die Prozesse, die mit ihr geschehen, zu ernst nimmt, verliert sie das Gefühl für Objektivität. Ein lustiger Vorfall war folgender: Wir haben mit einer meiner Klientinnen eine Technik zur Entwicklung gewünschter Qualitäten durchgeführt, und sie entschied sich, an der Qualität „liebevoll“ zu arbeiten. Als ich sie aufforderte, sich zu erinnern, wann die Liebe in ihr am stärksten zum Ausdruck kam, überlegte sie lange und sagte dann gequält: „Kann es auch ein Hund sein?“ Danach haben wir lange gemeinsam gelacht.


Was inspiriert Dich?
Ich lese gerne und ich habe gerne Bücher in der Hand. In Büchern entdecke ich immer wieder etwas Neues,- sie sind mein Fenster zu anderen Zeiten, Orten und Menschen.

Mein Lieblingsbuch, zu dem ich immer wieder zurückkehre und das ich fast auswendig kenne, ist „Der Kleine Prinz“.  Zum ersten Mal habe ich dieses Buch in der fünften Klasse gelesen, aber jedes Mal, wenn ich es lese, entdecke ich etwas Neues und gewinne neue Erkenntnisse. Es ist wie eine zeitlose Quelle der Weisheit, die mein Herz berührt und meine Sicht auf die Welt bereichert.

Und dann liebe ich es zu tanzen. Ich tanze in einer kleineren Gruppe, wir studieren Choreographien ein und teilen unsere Leidenschaft für die Bewegung mit Musik. Beim Tanzen fühle ich mich frei, kann meine Emotionen vermitteln und fühle mich einfach lebendig.


Wie hältst Du Dich in der Balance?
Ich bekomme sehr viel Kraft von meiner Familie. Meine Tochter ist mittlerweile erwachsen, wir hatten immer schon eine tiefe Verbindung. Sie hat mir kontinuierlich geholfen jüngere Sichtweisen zu verstehen, was mir in meiner Arbeit sehr hilft.  Um meine Balance auch zu halten und meine Energie auszugleichen, praktiziere ich morgens Kundalini-Yoga. Durch diese Praktiken finde ich Ruhe und Ausgeglichenheit und fühle mich gut vorbereitet für die Herausforderungen des Alltags.


Hast Du ein Lebensmotto?
„Viele halten es für wichtig, jemanden für das Leben zu finden, aber nur wenige wissen, dass es noch wichtiger ist, sich selbst zu finden.“

X Natalia Neigfeld

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